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Im Sommer Wurst selber machen

Es erreichen mich immer wieder Anfragen, so auch heute, ob man denn auch im Sommer Wurst selber machen kann. Deshalb will ich in diesem Beitrag gezielt auf dieses Thema eingehen.

Kann man auch im Sommer Wurst selber machen?

Ich nehme die Antwort mal gleich vorab: JA, und wer die richtige Wurst macht, kann sie anschließend gleich auf den Grill legen 😉

Viele denken, dass man nur im Winter oder Herbst Wurst machen kann. Aber das ist noch ein Überbleibsel aus früheren Tagen und trifft für den Hobbywurster, der nur schnell mal ein paar Kilo macht, sowieso nicht zu !

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Wie war es denn Früher ?

Wenn man früher geschlachtet hat, mussten immer ganze Schweine oder Rinder verarbeitet werden und man musste das Fleisch auch ablagern und Speck machen, welcher lange geräuchert werden muss.

Man hatte damals einfach nicht die technischen Mittel wie heute. Der Kühlschrank hat sich erst in den späten 50-er Jahren verbreitet, und ein ganzes oder halbes Schwein passt da auch nicht rein 😉 Aus diesem Grund hat man deshalb früher nur im Winter bzw. in der kühlen Jahreszeit Wurst gemacht. Außerdem denken Sie mal an warme Länder wie Afrika, Italien oder Brasilien, da gib es auch Wurst und da ist es immer warm 😉

Was gilt es beim Wurst machen im Sommer zu beachten?

Man sollte im Sommer solche Würste machen, die eher schnell fertig sind und danach entweder auf den Grill, in den Kühlschrank oder die Gefriertruhe können. Besonders empfehlenswert ist auch Wurst, die in Gläser eingekocht werden kann.

Machen Sie, wenn es warm ist bevorzugt:

  • Bratwürste
  • Kochwürste und Brühwurst
  • oder streichfähige Rohwurst

Bratwürste brauchen nur einmal oder gar nicht geräuchert werden und wenn man das dann am Abend macht, ist das kein Problem.

Wurst selber machen
Wurst selber machen geht auch im Sommer

 

Brühwurst-Brät wird sowieso durch die Zugabe von Eisschnee gekühlt, wenn man das Brät vor dem rühren etwas stärker kühlt, ist das Problem schon gelöst. Brühwürste werden ohnehin meist heiß geräuchert und sind nach dem brühen sofort fertig. Außerdem eignen sich die meisten hervorragend zum einkochen in Gläser.

Streichfähige Rohwürste, außer die, die lange geräuchert werden müssen, können im Sommer ebenfalls absolut problemlos hergestellt werden, da man das Fleisch nur zuschneiden, rühren und abfüllen muss und schon ist die Wurst fertig und kann ab in den Kühlschrank oder die Gefriertruhe.

Was im Sommer schwieriger, aber auch nicht unmöglich ist, sind schnittfeste Rohwürste und Würste die sehr lange geräuchert werden müssen. Die sollte man eher in der kühlen Jahreszeit machen, denn da gelingen sie garantiert besser.

Wurst selber machen im Sommer das Fazit:

Es gibt sehr viele Wurstsorten, die auch im Sommer perfekt gemacht werden können. Es gibt keinen Grund, in den warmen Monaten auf dieses freudvolle und genussvolle Hobby verzichten zu müssen.

Wer im Sommer Wurst selber macht, kann sie anschließend direkt auf den Grill legen und so auf jeder Grillparty Eindruck machen 😉

Man kann sich auch ganz einfach dadurch behelfen, indem man metallene Rührschüsseln verwendet und diese in der Gefriertruhe kühlt, bevor man das Brät rührt. Wenn man größere Mengen Wurst machen will, kann man das Brät in den Verarbeitungspausen einfach in den Kühlschrank packen.

Die alte Regel, dass man nur im Winter Wurst machen kann, ist dank der modernen Technik und den kleineren Mengen die verarbeitet werden müssen, längst nicht mehr aktuell.

Und mal ehrlich, so warm sind unsere Sommer leider auch nicht. Da bietet es sich doch direkt an, sich an einem kühleren Regentag, welche wir ja leider reichlich haben, in die Wurstküche zu verkrümeln. Dort leckere Wurst selber zu machen und so einen positiven Nutzen aus dem „schlechten“ Wetter zu ziehen.

Ich wünsche allen viel Spaß und Erfolg beim Wurst selber machen!

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