Das Fleisch sauber zuschneiden, das heißt sämtliche Sehnen, Fasern oder die Silberhaut die oftmals außen dran ist, gewissenhaft und sorgfältig wegschneiden. Dies ist der Arbeitsschritt dem beim Wurst selber machen, die größte Aufmerksamkeit geschenkt werden muss, denn die Qualität der fertigen Wurst ist maßgeblich davon abhängig.
Scheiden Sie das Fleisch wolfgerecht zu.
Herstellung der Gewürzmischung.
Das Fleisch und das Fett zusammen mit den Gewürzen durch die 6mm Scheibe wolfen. Wer die Wurst etwas feiner mag, der wolft das Fett durch die 3 mm Scheibe.
Alle Zutaten miteinander vermengen, bis man ein schönes Wurstbrät hat. Wenn das Brät ins Glas soll nur schwach vermengen, das Brät soll nur eine schwache Bindung haben, damit die Wurst später eher krümelig ist. Für in den Darm darf das Brät eine gute Bindung aufweisen.
Füllen Sie die Gläser möglichst ohne Luftblasen und bis ca. 1-2 cm unter den Rand. Die Gläser dürfen nicht voller gemacht werden, weil sich die Wurst beim kochen ausdehnt und die Gläser dadurch platzen könnten.
Die Gläser werden dann fest verschlossen.
Gläser mit 220 ml Inhalt werden für 90 Minuten bei 100 Grad eingekocht, Gläser mit 440 ml Inhalt für 120 Minuten.
Danach sofort aus dem Wasser nehmen und rasch abkühlen, aber keinesfalls mit kaltem Wasser abschrecken!
Wer Wurst im Darm machen will, der füllt das Brät entweder in Naturdärme oder Eiweißsaitlinge.
Die Würste werden ca. 15-20 cm lang gemacht.
Falls erwünscht, können die Würste im Darm noch 1-2 mal kalt geräuchert werden.